Die Regierung schickt die Reform des Wehr- und Zivildienstes in die Begutachtung. Falls eine Krise ausbricht, sollen ehemalige Zivildiener für bis zu zwei Monate für außerordentlichen Dienst herangezogen werden können. Ab 2028 soll es eine jährliche Großübung geben.
Besonders ausgeprägt ist die Langlebigkeit bei Frauen. Die Gemeinde Bolotana könnte als Blaue Zone - also als Region mit einer besonders hohen Zahl von Hundertjährigen - anerkannt werden. Jeder siebente 70-jährige Frau wird dort 100 Jahre alt.
Im Nachhinein sieht die Welt oft anders aus. Und das Buch von hinten gelesen, bietet etliche Pointen. Im Fall der SPÖ. Im Fall von Roland Weißmann hingegen eher nicht.
129 Tage war Louis Har eine Geisel der Hamas in Gaza. Dann wurde er von Israels Armee befreit. Heute versucht er – so wie viele andere Israelis – sein Trauma zu überwinden. Und er erzählt, wie ihm das gelingt.
Frankreichs Schulen brennen, eine Staatsschuldenkrise steht vor der Tür. Die französische Politik hat das Vertrauen von Volk und Finanzmärkten verspielt.
Im Gespräch mit Journalistin Meret Baumann von der NZZ sprach der Geschäftsführer der „Presse“ über die „Illusion Neutralität“, die eine falsche Sicherheit suggeriere.
Die russischen Streitkräfte setzten nach Angaben ukrainischer Militärblogs bei dem Angriff eine Vielzahl von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen ein. Es kam zu vielen Explosionen in Kiew.
Mit seinem letzten Länderspiel trat der Superstar, der auf Vereinsebene noch bei Inter Miami spielt, nun von der großen Fußballbühne ab. Unter ohrenbetäubendem Jubel und mit Feuerwerk wurde Lionel Messi von den Fans verabschiedet.
Der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo entschuldigt sich für seine Abreise aus dem Quartier der Nationalmannschaft, nicht ohne Teamchef Jorge Jesus zweifachen Wortbruch vorzuwerfen.
Es ist bereits die zweite Entscheidung im Rechtsstreit zwischen Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und der FPÖ. Zwei weitere zivilrechtliche Verfahren in der Causa sind noch offen.
Todesursache ist eine „Lungenentzündung unbekannter Herkunft“. Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 28 Jahre alte Wissenschafterin, die am Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete. US-Präsident Trump will den russischen Präsidenten Putin anrufen.
Besuchermassen drängen derzeit ins British Museum, um den Teppich von Bayeux zu sehen. Frauen haben das berühmte Werk vor fast 1000 Jahren gestickt, doch welche Rolle spielen sie unter den mehr als 600 dargestellten Personen?
Der Verweis auf eine Scheinehe verhallte ebenso wie das Beteuern, nicht der biologische Vater zu sein: Ein Mann muss nach der Scheidung Alimente fürs Kind zahlen.
Der neue Generalstabschef Harald Vodosek erklärt, mit welchen Plänen das Bundesheer in die neuen Budgetverhandlungen geht. Bei der Wehrdienst-Reform zeigt er sich optimistisch.
Austropop. Georg Danzer wäre am 7. Oktober 80 Jahre alt geworden. Was bleibt von seinem großen Œuvre? Das Heitere, das Frivole oder doch das Melancholische?
Beim Steurererfinden und -erhöhen ist diese Regierung kreativ wie wenige zuvor. Eine leichte Übung, weil den Österreichern das Gefühl für die wahre Steuerhöhe fehlt.
Mit ihrer ersten Filmrolle in „Die Faust im Nacken“ gewann sie einen Oscar. Eva Marie Saint stand mit Stars wie Montgomery Clift, Henry Fonda, Paul Newman, Gregory Peck, Richard Burton, Warren Beatty und Burt Lancaster vor der Kamera. Sie starb im Alter von 102 Jahren.
Die zum Tode verurteilte Christa Pike ist wieder bei Bewusstsein. Sie wird weiter intensivmedizinisch behandelt. Ihre gesundheitliche Prognose ist noch unklar, gerechnet wird aber mit einer langen Genesungszeit.
Die EU-Kommission will Kandidatenländer schrittweise stärker integrieren und zugleich die Union selbst reformieren. Mehr Mehrheitsentscheidungen und neue Schutzklauseln sollen die EU auch mit zusätzlichen Mitgliedern handlungsfähig halten.
Nach zwei medaillenlosen Weltmeisterschaften sollen Michaela Polleres und Lubjana Piovesana diese Durstrecke in Baku beenden. Die Ruhe, mit der Olympia-Bronzegewinnerin Polleres nach ihrer Auszeit vorangeht, ist auch für Piovesana Inspiration für den endgültigen Durchbruch.
Wolkenrot-Gründerin Julie Gruber erzählt, warum Selbstbestimmung für sie mehr zählt als ein hohes Gehalt. Ein schlechter Job lasse sich auf Dauer auch mit viel Geld nicht aushalten, ist die Personalexpertin überzeugt.
„Man darf keine Angst davor haben, sich vor Fremden zum Narren zu machen“, sagt die australische Stand-up-Comedian Elena Gabrielle. Mit ihrem neuen Programm „Disturb the Vibe“ tritt sie am 17. Oktober in Wien auf.
Wenn Andreas Babler per Jahresende abtritt, muss man einen neuen Vizekanzler finden. Vielleicht übernimmt dann Markus Marterbauer, aber wenn nicht, gibt es keinen Plan B. Dabei klingt das Amt doch spannend, aber es hat auch einige Tücken.
Wie viel Veränderung verträgt Wiens prominenteste Straße? Die Kopenhagener Architekten und Planer des neuen Ringradwegs hätten noch einige Ideen. Und erklären, warum Wien nicht Kopenhagen oder Paris werden muss.
Auf dem Campus der Cornell University wurden Fenster eingeschlagen und Wände mit Graffiti beschmiert. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen wächst der Druck auf die US-Eliteuniversität.
Drei Jahre nach dem Massaker vom 7. Oktober fordern britische Grüne in einer anti-zionistischen Resolution einen gemeinsamen palästinensischen Staat und damit de facto das Ende Israels. Das ist eine Schande.
US-Präsident Donald Trump hat mögliche Angriffe auf Los Angeles und San Diego als „sehr kleinen Preis“ bezeichnet und damit heftige Kritik ausgelöst. Das Weiße Haus spricht von „Medien-Hysterie“.
Der Energiebonus sei zu chaotisch abgewickelt worden, die Stadt habe Wohnhäuser zu teuer angekauft: Die Wiener Opposition übt Kritik nach Erscheinen von Rechnungshofberichten. Immerhin: E-Scooter werden nun richtig geparkt.
Den Anfang der Herbstlohnrunde machen diesmal die Eisenbahner, die Metaller setzen dieses Jahr aus. Wer wird sich durchsetzen, was gibt es in Zeiten von hoher Inflation und geringem Wachstum noch zu verteilen?
Drei neue Büros zeigen in Wien und im Burgenland, dass durchdachte Gestaltung mehr ist als die Behübschung von Arbeitsplätzen. Sie inspiriert zu Kreativität und punktet als Business-Booster.
Peter Pilz steht erneut im Fokus der Justiz. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Falschaussage sowie wegen Verunglimpfungen der Staatsanwaltschaft Krems.
Auf die heimische Tabakindustrie kommen dieses Jahr viele neue Regulative zu. Kritik von Jugendschützern an süßen E-Zigaretten und Nikotinbeuteln weisen die Unternehmen zurück, denn diese seien ein wichtiger Schritt zu weniger klassischem Zigarettenkonsum.
Der politische Rückenwind für die Aufnahme neuer Mitglieder ist abgeflaut. Das geopolitische Argument dafür verblasst angesichts der Reformschwächen mehrerer Kandidaten sowie der internen politischen und ökonomischen Krisen der EU.
Am Donnerstag müssen die Parteigremien die am Sonntag erfundene SPÖ-Kompromisslösung absegnen. Dort könnte es noch einmal hitzig werden. Vorab richten sich nun Holzleitner und Kucher per Brief an den Parteivorstand.
Der britische Schriftsteller Irvine Welsh kam zum 30-jährigen Jubiläum des Films „Trainspotting“ ins Wiener Gartenbau-Kino: Ein Gespräch über Romantik, Sucht, Tech-Feudalismus und seinen neuen Roman „Men in Love“.
Die europäische Bankenaufsicht will Regulierung vereinfachen, ohne Risken aus dem Blick zu verlieren. EBA-Chef François-Louis Michaud fehlt der „Animal Spirit“ der Banken. Sie vergeben zu wenig Kredite.
Eine neue Publikation erklärt die Karnische Krise in Österreich. Vor rund 233 Millionen Jahren sorgten gewaltige Vulkanausbrüche in Nordamerika für einen Anstieg des CO2-Gehalts und verursachten ein gigantisches Massenaussterben.
Die FPÖ lehnt den Vorschlag der Koalition für den neuen Wehr- und Zivildienst ab und kritisiert einen „faulen Kompromiss“. Für einen Beschluss braucht die Bundesregierung nun die Grünen.
Seit 1992 hat kein Physiker allein den Nobelpreis bekommen. 2026 widerfährt das dem Belgier Francis Halzen: für Forschung an den schwer fassbaren Elementarteilchen Neutrinos.
Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei kommen mit der „Operation Morgenröte“ der jemenitischen Regierung zu Hilfe. Sie wollen den Einfluss des Iran in der Region endgültig zurückdrängen. Das „Tor der Tränen“ war seit September in Händen der Houthis.
Wenn man den Feind nicht schlagen kann, muss man sich mit ihm zusammentun – auch wenn daraus ungewohnte Partnerschaften werden. In Brasilien etwa jene von Renault und Geely.
Was für ein Buch! Shida Bazyar erzählt in „Die Lücken“ von einer Handvoll Familien, darunter zwei iranischen, in einem deutschen Dorf, von Alltag und Geschichtsklitterung: Was diesen am Montag Abend in Frankfurt preisgekrönten Dorfroman so besonders macht.
Strom ist teuer – und wird es auch bleiben. Wer eine Solaranlage hat, ist besser dran. Diesen Vorteil können PV-Anlagen-Besitzer nun ganz einfach an Freunde (oder Wildfremde) weitergeben.
Die Zahl der Alzheimer-Erkrankungen wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Udo Zifko, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, spricht über die ersten Symptome, die neuesten Behandlungsmöglichkeiten und darüber, was jeder einzelne tun kann, um das Erkrankungsrisiko zu reduzieren.
EU-Staaten sind bei Mangelberufen wie etwa in der Gastronomie oder am Bau auf Zuwanderer angewiesen. Das dürfte sich weiter verstärken. Allein eine halbe Million Lkw-Fahrer fehlen schon jetzt.
Cristiano Ronaldo war im Privatjet vom Nationalteam abgereist und sprach von Rücktritt. Jetzt will Portugal dem 41-Jährigen wieder die Türe öffnen – dabei wären Zeit und Anlass für seinen pompösen Abschied geradezu perfekt.
Der Euro ist gegenüber dem Dollar zu Wochenbeginn unter Druck geraten. Die Kosten für die Finanzierung der Staatsschulden bereiten den Anlegern Kopfzerbrechen.
Die Partei stimmte einem Antrag zu, der Zionismus mit Rassismus gleichsetzt. Israel belegte Parteichef Zack Polanski daraufhin mit einem Einreiseverbot. Auch parteiintern sorgt der Vorstoß für heftige Kontroversen.
Ab sofort wird die SPÖ von drei Menschen geführt, Vizekanzler soll ab 2027 Markus Marterbauer werden. Oliver Pink über die komplexe Konstruktion, auf die sich Babler und die Länderchefs geeinigt haben und den Mann, auf den jetzt alle setzen.
Österreichs Unternehmen setzen zunehmend auf Künstliche Intelligenz. Doch Kosten spart die Technologie nur, wenn Unternehmen die Voraussetzungen dafür schaffen. Dazu gehört nicht nur Personal abzubauen.
Bio-Polymere sind nicht notwendigerweise umweltschonender als Materialien, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt wurden. Denn die Weiterverarbeitung macht die Vorteile häufig zunichte.
Die Fünfte galt als unzugänglich und rätselhaft. Bis Luchino Visconti sie zum Film-Soundtrack für den „Tod in Venedig“ machte. Das hat alles durcheinandergebracht.
Proteste vor dem Eingang, Hedgefonds im Publikum und ein Sam Altman, der sich betont nahbar gibt: Der Österreicher Stefan Erschwendner war beim Developers Day von OpenAI in San Francisco dabei und erzählt, was er dort erlebt hat.
Immer mehr Rennrad-Fans arbeiten ab Herbst auf „smarten“ Rollentrainern hart an „Sommerbeinen“. Aber einfach nur strampeln war gestern: Längst buhlt eine Vielzahl unterschiedlich „gamifizierter“ Trainingswelten um die Gunst der Biker.
Diesmal in „Ist das jetzt ein Ding?“, live aufgenommen im Rahmen der Vienna Design Week: Über den unheimlichen Reiz von Backrooms und Liminal Spaces, wie Wohn-Shows den Zeitgeist prägen – und was macht gutes Brand Design aus? Plus: Eine Servicefrage von Vienna Design Week-Direktor Gabriel Roland.
Zwei Bücher von Philipp Blom sind gerade parallel erschienen, „Die strauchelnde Welt“ und „Wien um 1900“. Kann man das Straucheln heute mit dem von damals vergleichen? Und wie erklärt er den linken Antisemitismus?
Sieben Männer, eine Frau, Alkohol, Drogen, ein Chat, in dem „free pussy“ angepriesen wird: Ein Vergewaltigungsvorwurf an der US-Eliteuni Cornell wühlt auf. Doch diesmal erklingt ein neuer Ruf nach Verantwortlichkeit.
Mit der Hauptrolle in der schrillen Satire von Alejandro González Iñárritu greift der US-Superstar nach den Oscars – als barscher Rohstoffmagnat, der selbst vor Tiefenbohrungen auf Grönland nicht haltmacht. Mit apokalyptischen Folgen.
Der Wiener Herbst liefert ein dichtes Veranstaltungsprogramm: Am kommenden Wochenende warten die Vienna Future Food Week, der Designmarkt Edelstoff oder auch Sturm in Stammersdorf. Samstagabend kann man durch praktisch alle Wiener Museen wandeln.
In der US-Botschaft in der Dominikanischen Republik ließ man jetzt ein zuvor verfemtes Auftragswerk des afroamerikanischen Malers Kehinde Wiley entfernen. Und will es jetzt sogar „verwerten“.
Die Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Nun wird über vorzeitige Entlassung und gemeinnützige Arbeit als Ersatzleistung gesprochen. Chronik-Redakteur Manfred Seeh gibt einen Überblick.
Der bisherige Einkäufer des Bundesheeres ist neuer Chef des Militärs. Warum der lange favorisierte Kandidat Bruno Hofbauer leer ausging, was auf Harald Vodosek zukommen könnte und ob die Wehrdienstreform wie geplant mit 1. Jänner kommt, erklärt unser Bundesheer-Experte Daniel Bischof.
Der bulgarische Ministerpräsident verurteilt die Drohnenangriffe scharf. Zehn Seeleute dürften dabei getötet worden sein. Unklar ist, ob es sich um ukrainische oder russische Drohnen handelt. Auch vor der russischen Schwarzmeerküste kam es zu einem Vorfall.